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Die Malteser in Lutten

Willkommen auf der Website der Malteser Lutten.

Blutspende in Lutten

Regelmäßig werden Blutspendetermine im Gemeindegebiet durch DRK und die Malteser organisiert

Auslandsdienst

Gemeinsam mit Freunden besuchen wir unsere Partenschaften im Ausland

Flüchtlingshilfe im Irak

Mit unseren Hilfsgütern unterstützen wir die Menschen im Nordirak. Jede Hilfe zählt.

Altar Fronleichnam

In jedem dritten Jahr findet die Fronleichnamsprozession in Lutten statt. Wir übernehmen einen der Hauptaltäre.

Eduard Surmann erhält Bundesverdienstorden

Artikel aus OV vom 16.12.2015

 (Foto: M. Niehues - Oldenburgische Volkszeitung)

 

Führungskreis Ortsgruppe Lutten/Goldenstedt

 

Eduard Surmann
(Ortsbeauftragter der Ortsgruppe Lutten Goldenstedt)
- Vorstandsmitglied -

 

Vinzenz Themann
(stellv. Ortsbeauftragter der o.g. Ortsgruppe)
- Vorstandsmitglied -

Frank Surmann
(verantwortlich für Jugend- und Sanitätsdienst)
- Vorstandsmitglied -

 

Andreas Wienöbst
(verantwortlich für Auslandslager und Dienstbekleidung)
- Vorstandsmitglied -

 

Heinrich Nienaber
(verantwortlich für Malteser Ortsfahrzeuge)
- Vorstandsmitglied -


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weitere verantwortliche
Personen

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Maik kl. Lamping
(Ortsjugendsprecher)

 

Stephan Wienöbst
(stellv. Ortsjugendsprecher)

 

Anne Wienöbst
(Jugendgruppenleiterin)

 

Carolin Wienöbst
(stellv. Jugendgruppenleiterin)

 

Christin Freude
(stellv. Jugendgruppenleiterin)

 

Elisabeth Surmann
(verantwortlich für Kleiderkammer, Blutspendedienste und Sonderevents)

 

 

Ulrich Wichmann
(Ortswebmaster)

 

Uwe von Döllen
(verantwortlich für die Erste-Hilfe-Ausbildung)

 

 

Der Vorstand der Ortsgruppe Lutten/Goldenstedt besteht aus fünf Personen:

Termine der Malteser-Ortsgliederung 2015 und 2016

Folgende Termine sind bereits gesetzt:

Ab Januar 2014
Jeden zweiten Samstag im Monat von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr findet im Malteserhaus Lutten, Kolpingstr. 3 ein Sammeltermin für unsere Hilfsprojekte in Osteuropa statt.

Ab Januar 2015
An jedem vierten Donnerstag im Monat hat die Kleiderkammer im Mehrgenerationenhaus in Goldenstedt von 14.30 - 17.00 Uhr geöffnet. Es wird gute, gebrauchte Kleidung, Bettwäsche und Handtücher angenommen und auch ausgegeben.

16. Januar 2016
Tannenbaumaktion der Malteser Jugend. Der Erlös ist für den Schulsanitätsdienst an der Marienschule Goldenstedt.

06. Februar 2016
Sanitätsdienst Karnevalsumzug Lutten-Ort

07. Februar 2016
Sanitätsdienst Karnevalsumzug Goldenstedt

08. Februar 2016
Sanitätsdienst einiger Helfer beim Karneval in Düsseldorf

20. Februar 2016
Kohlessen der Ortsgruppen Vechta, Visbek, Lutten und der DGS im Kolpinghaus Vechta. Beginn 19.00 Uhr.

05. März 2016
Plattdeutsches Theaterstück der Theatergruppe Goldenstedt im Saal Klostermann, Goldenstedt. Beginn 19.30 Uhr. Anmeldung erforderlich.

13. März 2016
Palmstockverkauf zugunsten der Osteuropahilfe im Pfarrheim Lutten von 9.00 - 12.30 Uhr.

28. März 2016 (Ostermontag)
Helferfrühstück im Gasthaus Pickers in Lutten. Anmeldung erforderlich.

15. April - 24. April 2016
Hilfstransport Litauen und Weissrussland

12. Juni 2016
Behindertenwallfahrt nach Bethen. Wir übernehmen den Sanitätsdienst und die Verpflegung der Teilnehmer.

12. Juni 2016
Kaffee und Kuchen auf Lutter Birse. Der Erlös wird für einen guten Zweck gespendet.

voraussichtlich 03. September - 11. September 2016
Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 25 jährigen Bestehen des MOPT (Malteser) Litauen

25. November und 26. November
Aktionswochenende mit Neujahrswaffel-Verkauf der Malteser zugunsten der Osteuropahilfe in der Lorenz Snackworld in Goldenstedt

17. Dezember 2016
Feuerzangenbowle im Malteserhaus. Beginn 19.00 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.

Herbstfahrt 2014 nach Naujoji Akmené und Beresowka (Weißrussland)

Reisebericht von Carolin Wienöbst


Freitag, 24.10.2014

Für alle war schon ein anstrengender Tag zu Ende. Man hat am Nachmittag geputzt, gearbeitet und gepackt, denn um 18.00 Uhr hieß es, „Auf geht’s! „. Nach dem Reisesegen, der durch Pater Boby über uns gesand wurde, machten sich 6 Malteser aus der Ortsgliederung Lutten/ Goldenstedt auf die 20 Stündige Autofahrt zur Hauptstadt Vilnius von Litauen. An Bord waren Eduard Surmann, Hedwig Themann,  Andreas und Carolin Wienöbst, Maik kl. Lamping sowie Petra Schaumlöffel.



Als erstes fuhren wir  noch bei Dörfer in Goldenstedt vorbei um Wurst für die Fahrt zu besorgen. Nach gut einer halben Stunde mussten wir wieder umdrehen, weil Edu gemerkt hat, dass ihm seine Hörgeräte fehlen und sie vergessen hat. Es dauerte nicht lange, bis es dunkel wurde und die Müdigkeit zum Ausdruck kam. Wir deckten uns fleißig mit den mitgenommenen Decken zu und schrieben die letzten Nachtrichten, bevor das Auto mit den 6 Maltesern gegen 1.00 Uhr das Land Deutschland verließ und Polen begrüßen durfte. Dort mussten wir unbedingt die nächste Tankstelle anfahren. Erstaunlicher Weise trafen wir dort 3 junge Männer aus Deutschland, die mit einem Wohnmobil, das von Kindern eines Kindergartens bemalt wurde, in die Ukraine wollten.

Samstag, 25.10.2014
Die Nacht war sehr kalt, und nicht sehr erholsam. Ich schaute den Sonnenaufgang gegen 6.30 Uhr in Polen an. Um 7.30 Uhr, nachdem die ersten Eisblumen von innen an den Fenstern waren, stellten die Männer die Heizung an. Wir fanden gegen 8.30 Uhr einen LKW Parkplatz mit Bar, wo wir eine Frühstückspause einlegten. Edu schmierte wie sonst auch immer Brote mit Käse oder Wurst. Der Höhepunkt dieser Pause war ein LKW- Fahrer, der sich in seiner Fahrerkabine umgezogen hatte. Gestärkt ging es dann weiter Richtung Kloster in Kaunas, wo wir gegen ca. 12.30 Uhr ankamen und die mitgebrachten Frikadellen, Schnitzel und den Kartoffelsalat verspeisten. Die Schwestern meinten es wieder sehr gut und kochten noch einen Topf Milchsuppe. Wir ließen außerdem noch ein paar Kleinigkeiten dort, die nicht mit nach Weißrussland eingeführt werden dürften.

Endlich, gegen 15.30 Uhr erreichten wir Vilnius. Freundlich und herzlich wurden wir schon von Andrius, Rúta und Tardas empfangen. Sie zeigten uns die Malteser Botschaft, in der wir die Nacht verbrachten. Anschließend gingen Rúta und Tardas mit Petra, Hedwig, Maik und mir in die die wunderschöne Stadt Vilnius und zeigten uns unter anderem die Kathedrale und die schwarze Madonna. Die beiden luden uns noch zu einem Kaffee in ein Café ein.



Abends, gingen wir Deutschen mit den Litauern zusammen in ein Restaurant essen. Dabei tauschten wir uns über vergangene und bevorstehende Dinge aus und hatten viel Spaß. Da Tardas kein Deutsch spricht, unterhielt ich mich mit ihm viel auf Englisch. Gegen 22.00 Uhr waren wir Lutter wieder alleine unter uns und Edu machte noch mit Papa Buchführung. Andrius hatte noch einen Brandy und paar Flaschen Bier besorgt, das noch genossen wurde, bevor wir alle Müde ins Bett fielen.

Sonntag, 26.10.2014
Neuer Tag neues Erlebnis. Um 5.00 Uhr hieß es aufstehen, frisch machen und Koffer/ Taschen ins Auto packen. Gegen 6.00 Uhr kamen Andrius, Rúte und Tardas zum Frühstück. Wir aßen unsere mitgebrachten Brot und Aufschnitt. Die Litauer haben das deutsche Frühstück sehr genossen.

Leider mussten wir gegen 7.15 Uhr die schöne Stadt Vilnius wieder verlassen und brachen auf in Richtung Grenze nach Weißrussland, die wir um 9.15 Uhr erreichten. Dort stellten wir unsere Uhren noch eine Stunde weiter, sodass wir es zwei Stunden später haben als in Deutschland. Das Überqueren der Grenze dauerte ca. 1 Stunde. In Beresowka waren wir zu Mittag beim Pastor eingeladen. Die Schwestern haben sehr lecker gekocht und fuhren mit uns um 13.15 Uhr zum Schwesternwohnheim, wo wir erst mal nach den anstrengenden letzten Tagen eine lange Mittagspause machten. Da die Hälfte unserer Besetzung das erste Mal in Beresowka war, zeigten Papa, Edu und Hedwig uns die Stadt. Weit und breit waren viele „Bruchbuden“ zu sehen und in den Gärten standen Regentonnen, an denen ein Brausekopf befestigt ist. Zieht man ein Band öffnet sich ein Loch und aus dem Brausekopf kommt Wasser  heraus. Warmes Wasser gibt es dort nur durch Sonneneinstrahlungen. Das modernste was man dort auffinden kann und sehr schön ist, sind die Kirchen. Die Menschen, die dort Leben sind sehr gläubig. Da der Caritas Direktor zu unseren Transporten einige Fragen hatte, mussten wir um 17.00 Uhr zurück im Schwesternwohnheim sein. Petra, Hedwig, Maik und Ich spielten in der Zeit, in der Edu und Andreas mit ihm ein Gespräch führten, „ Mensch ärger dich nicht“, welches beim letzten Transport mitgenommen wurde.



Um 18.00 Uhr fing eine Messe in der Kirche an, in der Pastor André die Messe machte. Die erste halbe Stunde war ein Rosenkranz Gebet und Beichte. Es war dort sehr kalt und sie hatten keine Heizung an. Nach 1 ½ Stunden war die Messe zu Ende und wir gingen zurück zum Schwesternwohnheim und aßen dort Abendbrot. Es gab Brot mit Aufschnitt.
Wir waren gerade auf den Weg ins Bett, als um 22.30 Uhr Pastor André mit Schwester Barbara, die in Polen im Krankenhaus war, wieder zurückkamen. Wir setzten uns wieder hin und quatschen noch, bis wir um 23.30 Uhr ins Bett fielen.

Montag, 27.10.2014
Es war der erste morgen, an dem wir ausschlafen konnten. Unsere Wecker klingelten erst gegen 8.00 Uhr. Gegen 9.45 Uhr gingen alle außer Edu zu Hemah die Glasfabrik in Bereswoka und bekamen dort auch eine Führung. Einige arbeiten an den heißen Öfen mit kurzer Hose und Schlappen. Ein Mann hat mitbekommen, das wir aus Deutschland sind und sagte, als wie weitergingen „Auf Wiedersehen“. In dieser Fabrik arbeiten überwiegend Frauen, die u.a. auch die Gravur per Hand in die Gläser gravierten. Zum Abschluss der Führung waren wir in dem Museum, in dem nur Unikate stehen. Gegen 11.00 Uhr war die Führung zu Ende und wir gingen zu Fuß zurück. Edu hatte wieder die Aufgabe denn Schwestern zu erklären, wie der Sterilisator funktioniert. Er tauschte noch beim Pastor 300€ und bekam dafür 4,050,000 Rubel. Ferner fuhren wir noch in das Geschäft der Fabrik Hemah und kaufen noch schöne Vasen, Gläser und andere Dinge, die das Herz begehrten. 

Um 13.00 Uhr bekamen wir im Schwesternwohnheim Kohlrouladen mit Kartoffeln. Nach einer ausgiebigen Mittagspause fuhren wir noch in den Supermarkt und kaufen noch Bier und Leckereien für den Abend ein. Danach machten wir uns auf den Weg zu Pastor André. Petra schaute nach den kaputten Nähmaschinen und reparierte sie noch.  Nach unserer langen Tour war der Tank leer und wir mussten die Tankstelle anfahren, an der man erst bezahlen und danach für den Betrag, den man bezahlt hat, tanken musste.
Wir gingen um 18.30 Uhr in die Kirche, wo wieder vorgebetet wurde und man zur Beichte gehen konnte. Auf unserem Wunsch sang ein Jugendchor, den eine Schwester leitet, für uns in der Kirche.  Nach der Messe guckten wir uns die Kirche an und bewunderten sie.

Wir ließen den Abend beim gemütlichen Beisammensein mit Bier und Brandy ausklingen. Dabei hatten wir noch viel Spaß und Pastor André scherzte mit unseren Namen durch die Gegend. Ins Bett gingen alle relativ spät.

Dienstag, 28.10.2014 
Nach einer erholten und entspannten Nacht, mussten wir um 7.00 Uhr aufstehen und um 8.00 Uhr gab es das letzte Mal Frühstück in Beresowka. Nach dem Frühstück machten wir uns gegen 9.15 Uhr auf, in Richtung Grenze, an der wir 2 ½ Stunden warten mussten. Die Zöllner suchten jedes Auto ganz genau durch und schickten auch welche durch die mobile Röntgenanlage. Außerdem nahmen sie einen ganzen Reisebus mit Frauen und Männern auseinander und gucken in jede Lücke. Wir hatten Pech, weil kein Deutscher Zollbeamte vor Ort war. Dennoch hatten wir viel Spaß und unsere Kontrolle ging schnell. Durch diese lange Zeit, an der wir nicht fahren konnten, verzog sich der ganze Zeitplan und im Kloster in Kaunas bekamen wir eine kalte Pizza, die die Schwestern bestellt hatten. Als wir uns nach dem Mittagessen auf den Weg nach Palanga machten, bemerkten wir nach gut 50 km, dass wir die ganzen Geschenke und Süßigkeiten im Kloster vergessen hatten. Somit gingen unsere Freunde aus Naujoji Akmené, Gintas und Regina diesmal leer aus.

In Palanga trafen wir beim Bernsteinmuseum Regina, die uns noch das Bernsteinmuseum zeigte. Sie sind gerade dabei es ganz zu renovieren und somit sind nicht alle Bernsteine dort ausgestellt. Nach dieser Führung machten wir uns auf die Suche nach Gintas. Dabei fuhren wir zu seinem Wohnhaus, der Wassermühle, seiner Kerzenfabrik, seinem Hotel, doch nirgendwo konnten wir ihn finden, dafür trafen wir neue Hallen, bei seiner Fabrik, und sein schickes Hotel an. Doch nach ein paar Minuten trafen wir uns mit Gintass Frau Jolante und den beiden großen Kindern Agnes und Ugenes beim Hotel. Es war wunderschön.



Die Malteser aus Deutschland hatte wiedermal die Ehre in dem neuen Hotel als erste Gäste übernachten zu dürfen, genauso wie in seinem Wohnhaus, der Wassermühle. Alle haben das schöne Hotel, das allerdings noch nicht ganz fertig ist und auch offiziell noch nicht eröffnet wurde auf Bildern und Videos festgehalten.
Zum Abendessen waren wir mit Regina in ein Restaurant in Kartena eingeladen, dass man über eine Brücke und einen kleinen Teich erreichen konnte. Wir aßen dort u.a. Lachs, Steak, Pommes und Knoblauchbrot mit Käse überbacken. Um 23.00 Uhr kamen wir zum Hotel zurück. In dem großen Saal hatten wir uns noch einen Moment zusammengesetzt und ein Bier und ein Brandy getrunken.



 Maik und Ich tranken nur Cola und Sprite. Nach einen ganz anstrengenden und langen Tag, gingen wir um 0.30 Uhr ins Bett. Da wir nicht alle Zimmer benutzen wollten, schliefen Edu und Andreas in einem Zimmer. Hedwig und ich teilten uns eines und Maik und Petra hatten Einzelzimmer.

Mittwoch, 29.10.2014
Es ist eine anstrengende Tour, dennoch war es der zweite Morgen, an dem wir ausschlafen konnten.  Da das Hotel mehrere Zimmer hat mit Badezimmer, haben wir auch alle nutzen. Jolante kam um 8.30 Uhr und machte uns Frühstück. Gintas kam später auch noch dazu. Nach dem Frühstück mussten wir das Hotel wieder verlassen und fuhren zur Kerzenfabrik, die wir uns anguckten. Es ist Wahnsinn, was Gintas alles investiert. Jolante zeigte uns auch noch das Blockhaus, in dem Büros, Aufenthaltsraum, Küche und ein großes Sportgerät untergebracht ist. Das musste ich natürlich direkt ausprobieren. Regina kam später auch noch dazu und wir machten uns mit ihr auf den Weg zur Kurischen Nehrung. Dort aßen alle einen  Zander und ich ein Putenschnitzel mit Mandeln überbacken. In einem Souvenirladen, kaufte Papa mir noch eine neue Bernsteinkette und zwei Postkarten. Wenn wir schon mal dort waren, fuhren wir auch weiter zu den Dünen und der Sonnenuhr, von wo aus man bis nach Russland gucken konnte.

Gegen 15.15 Uhr sind wir dort weggefahren und unser nächstes Ziel war der Steg in Palanga. Dort war es sehr kalt, aber trotz alle dem waren viele Angler dort. Wir machten viele schöne Bilder. Nach einer halben Stunde sprich um 18.00 Uhr fuhren wir zurück nach Kartena zu Gintas Kerzenfabrik. Dort luden wir paar schöne Kerzen ein und Gintas zeigte uns noch sein Motorrad. Gegen 19.00 Uhr starteten wir nach Naujoji Akmené, das 100 km entfernt lag. Nach gut 2 Stunden Fahrt, wurden wir schon bei Vanda empfangen, wo wir u.a. auch schliefen. Sie hatten schon unsere Betten vorbereitet und Tee gekocht. Außerdem kochten sie noch Abendessen. Es gab Kartoffeln mit Gulasch oder Brot mit Aufschnitt. Um 0.30 Uhr hieß es schlafen gehen.

Donnerstag, 30.10.2014
Für die Frauen hieß es wieder einmal früher aufstehen als die Männer, weil wir als erstes Duschen mussten. Somit ging der Wecker um 7.00 Uhr. Bevor wir uns um 8.45 Uhr auf den Weg zur Schule machten, in der wir Frühstücken, tranken wir bei Vanda noch einen Tee. Danach wurden wir von einem Bus abgeholt und wir fuhren zusammen mit Vanda, Regina (Deutschlehrerin in dem Gymnasium) und Helena (Rektorin) zu einem Gutshof „ Pakruoju manor House“ wo wir eine Führung bekamen. Zu Mittag aßen wir gegen 13.30 Uhr in ein Restaurant. Aufgrund unseres Wunsches fuhren wir auf dem Rückweg noch zum Berg der Kreuze. Dort bekamen wir die Chance in Ruhe und Still den Kreuzberg zu begehen. Es kommen immer mehr Kreuze dazu. Ich entdeckte noch das Kreuz, das wir bei der Jubiläumsfahrt im Jahr 2009 dort aufstellten.

Als wir abends gegen 17.00 Uhr zurück waren, holte uns der Schulbus ab und wir fuhren noch in die Kirche, in der wir eine Messe zum 15 jährigen Jubiläum zusammen feierten.
Das Abendessen bekamen wir wieder in der Schule. Danach zeigte uns Helena die Schule und man konnte deutliche Veränderungen sehen. Den Abend feierten wir im Museum der Schule mit Musik. Wir bedankten uns für die schöne Zeit und die Jahrelange Freundschaft. Von den Litauern bekamen wir eine schöne Torte. Die Jugend aus Naujoji Akmené war auch dort und wir machten noch einige Fotos zusammen. Edu erzählte von viele Erinnerungen und Erlebnisse. Der Schulbus holte uns gegen 22.30 Uhr ab, aber vorher tanzten wir noch zusammen zur Musik. Selbst Edu schwang seine Hüften.

Doch als wir bei Vanda ankamen, war der Tisch wieder voll und der Tee gekocht. Somit mussten wir uns nochmal niederlassen. Ich schrieb in der Zeit noch Postkarten nach Deutschland.Um 23.30 Uhr war Schicht im Schacht und alle total kaputt.

Freitag, 31.10.2014
Heute Morgen war ein besonderer Morgen! Da es erst um 9.30 Uhr Frühstück in der Schule gab, durften wir bis 8.00 Uhr schlafen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg mit Helena nach Lettland zum Kaffee trinken und zum Tanken.

Des Weiteren zeigte uns Papa die Kirche in Klykoliai und das Jugendlager, wo jedes Jahr ein Ferienlager stattfindet und alles begann. Da wir um 12.30 Uhr schon wieder zurück waren, hatten wir noch Zeit für einen Moment Pause bevor uns in der Schule ein 3 Gänge Menü erwartete.

An diesem Nachmittag fuhren wir noch einkaufen bei Maxima und ich brachte mit Papa die Postkarten zur Post. Außerdem gingen wir in einen Baumarkt und in ein Elektronikgeschäft. Wir waren gegen 17.00 Uhr zurück und luden unsere Koffer ins Auto ein, damit wir es anderen Morgen leichter und schneller hatten.
Andrius, Rúta und Tardas kamen gegen 17.45 Uhr aus Vilnius nach Naujoji Akmené. Den Abend ließen wir beim gemütlichen Beisammensein und einem Bier für die Männer ausklingen.
Ins Bett ging es für alle heute sehr früh, da wir für die Rückreise alle ausgeschlafen sein mussten, besonders die Männer, die das Auto fuhren.

Samstag, 01.11.2014
Heute war der Tag der Trauer aber auch der Freude gekommen. Alle waren traurig, die Freunde wieder zu verlassen aber freuten sich auch auf ihre Frauen, Männer, Mütter, Geschwister und der Heimat.
Der Wecker klingelte das letzte Mal um 5.00 Uhr.  Andrius und Tradas haben unten im Esszimmer geschlafen.

Nach dem Frühstück packten wir unsere letzten Sachen ins Auto und machten uns um 6.30 Uhr auf den Weg Richtung Heimat. Da in Polen groß Allerheiligen gefeiert wird, waren ganze Völkerwanderungen zu und auf den Friedhöfen, sodass die Polizei schon den Verkehr regeln musste und Gelenkbusse die Leute zum Friedhof fuhren. Bei einem Hotel hielten wir an, machten eine Pipi Pause und aßen gemütlich ein Eis und tranken einen Kaffee.
Es wurde schon um halb fünf dunkel.

Nach mehreren Pausen, die wir zwischendurch machen mussten kamen wir gegen 21.30 Uhr in Deutschland an. Alle Handys klingelten durchgehend, weil die ganzen Nachrichten auf Grund des Internets wieder ankamen. Außerdem hatten wir wieder Deutsche Zeit und konnten unsere Uhren wieder um eine Stunde zurück drehen.
Der ganze Bulli hat in Deutschland noch geschlafen, außer Maik, weil er das Auto gefahren hat.
Endlich; Um 2.00 Uhr nachts waren wir alle froh, wieder zu Hause zu sein und in unseren Betten zu schlafen.

Zusammenfassung:
Ich wollte immer mal wieder hin nach Litauen, und habe Edu ziemlich lange damit genervt, bis er eine Tour in den Ferien gelegt hat. Als Papa mir das erzählte, habe ich sofort gesagt, dass ich mitfahren möchte. Um das Visum für die Einfahrt nach Weißrussland, die Planung vor Ort, die Unterkünfte und alles Drumherum mussten wir uns keinen Kopf zerbrechen. Dies lag in den Händen von Edu und den Freunden aus Litauen und Beresowka. Wie jedes Mal, bekamen sie es super hin und alles war top organisiert. Das ein oder andere machten wir spontan.

In dieser Woche haben wir viele Ecken und Kanten aber auch sehr schöne und interessante Dinge und Ziele erlebt, die die Reise zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat.
Sehr schön war auch, alte Freunde wieder zu sehen und neue Freundschaften aufzubauen wie zum Beispiel mit den jungen Maltesern aus Naujoji Akmené. Wir hatten an dem gemütlichen Abend in der Schule viel Spaß gehabt und viel gequatscht. Das natürlich auf Englisch.

Eins ist mir klar, ich bin froh, dass ich Edu so damit genervt haben, dass er eine Reise in meinen Ferien legte und ich mitgefahren konnte. Es war ein schönes Erlebnis im Jahr 2014, das mir immer in Erinnerungen bleiben wird. Ferner hoffe ich, dass es für mich nicht die letzte Tour war und ich nochmal mitfahren darf.

Fazit:
Es war eine sehr schöne Reise. Man hat einen Eindruck in die Lebensweise anderer Länder bekommen und viel Gesehen. Allerdings ist so eine Reise auch sehr anstrengend und man wir vom ganzen rumsitzen ziemlich müde.


Eure Carolin

 

 

 

Weitere Informationen

Malteser Ehrenamt

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Blutspendetermine

für 2016:

Wappen Lutten  Lutten

26. Januar (Di)
05. April (Di)
05. Juli (Di)
02. August (Di)
18. Oktober (Di)


Wappen Goldenstedt  Goldenstedt

18. Januar (Mo)
11. April (Mo)
25. Juli (Mo)
10. Oktober (Mo)

Wappen Ellenstedt  Ellenstedt

28. Januar (Do)
21. Juli (Do)

 

 

 

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE52370601201201225058  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7